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Die
Aufzucht:
Gleicht im Hauptsächlichen der des Hermelins.
Optisch
unterscheidet sich das Mauswiesel nur geringfügig
vom Hermelin. Das Mauswiesel ist jedoch deutlich kleiner
und der weiße Bauch kann Muster und Punkte aufweisen.
Bei sehr jungen
Wieselchen - unter 3 Wochen - empfiehlt sich wieder
Aufzuchtmilch.
Die Zähne
entwickeln sich bereits, wenn die Augen noch zu sind.
Das Öffnen der Augen beginnt mit der zweiten Woche
- bei Handaufzuchten kann dies auch später erfolgen
(erst ab der 3. Woche). Zunächst kann abwechselnd
Aufzuchtmilch und Kittenfutter gegeben werden. Jedoch
nie zusammen mischen - gibt böses Bauchweh und
Durchfall. Entweder gleich voll umsteigen auf Animonda
oder mind. 1 Stunde zwischen Milch und Futter abwarten.
Sobald die Zähnchen vollständig da sind, kann
begonnen werden Mini- bzw. Babymäuse anzubieten.
Anfangs bitte noch etwas behilflich sein (z.B. Bauchunterseite
etwas öffnen)
Heranwachsende Wieselchen benötigen ca. 33% des
Körpergewichtes an Nahrung und sollten relativ
schnell zunehmen.
Beim "Kot
absetzen" sind die Wiesel auch schneller sauber
als die Marder. Sobald feste Nahrung gegeben wird, verlassen
sie zum Kot absetzen das Nest - finden dann aber nicht
gleich wieder hinein. Hier öfter mal Hilfestellung
geben. Wärme ist immer noch sehr wichtig, auf Grund
der sehr geringen Größe kühlen sie wesentlich
schneller aus, als andere Tierbabys.
Lebensraum:
Nach
dem Dachs ist das Mauswiesel am weitesten verbreitet.
Es kann in so gut wie jedem Biotoptyp vorkommen. Reviergröße
variiert zwischen 2 und 25 Hektar.
Medikamente
wie Entwurmungsmittel und Spot On-Präparate verträgt
das Mauswiesel extrem schlecht. Auch hier konnten wir
einigen Hilfesuchenden nicht mehr helfen. 2010: Bereits
wenige Stunden nach dem Auftragen eines Spot on gegen
Flöhe verstarben bereits 2 Mauswiesel aus einem
Wurf von 6 Babys. Die anderen verstarben der Reihe nach
innerhalb 12 Stunden.
Die
Auswilderung:
Die Aufzucht
macht großen Spaß. Sobald die Kleinen draußen
laufen dürfen machen sie extrem schnelle Fortschritte.
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