| An
dieser Stelle würde ich gerne ein wunderbares Buch
empfehlen:
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Info
zum Buch:
Marder, Iltis, Nerz und Wiesel sind flinke Tiere
und wendige Jäger. Sie sind - vielleicht mit Ausnahme
des Steinmarders, der sich häufig auch in Siedlungsräumen
aufhält und da ab und zu gar für Ärger sorgt - schwierig
zu beobachten. Dies mag mit ein Grund dafür sein,
dass vielerorts wenig Wissen über Bestände der verschiedenen
Arten vorliegt. Außer bei Steinmarder und Mink gibt
es für alle andern Arten nach wie vor viele Hinweise
auf einen Rückgang. Sie wurden deshalb auf europäischer
Ebene in verschiedene Listen für beschränkte Nutzung
oder absoluten Schutz aufgenommen. Dieses Buch will
Wissenslücken schließen und die kaum sichtbaren
Mitbewohner unserer Kulturlandschaft vorstellen.
Informationen über ihre Lebensweise und Lebensräume,
die Fortpflanzung, Ernährung und Jagdstrategien
werden ergänzt mit Geschichten rund um das Zusammenleben
mit dem Menschen: über die Jagd auf die Tiere um
ihrer Pelze willen, Forschungserlebnisse, Partnerschaften
und Konflikte im Siedlungsraum und die Gefährdung
und Schutzbemühungen in neuster Zeit. |
Aufzucht:
Der
Steinmarder ist mit unter der am schwierigsten aufzuziehende
Marder. Im Vergleich zu Wieseln und Iltissen hängt
er relativ lange an der Mutter (oder eben der Ersatzmutter).
Dieses Nesthocken führt jedoch nicht selten zu
einer Fehlprägung. Steinmarder mit Vorliebe für
Menschen haben es später nicht sonderlich leicht.
Hier ist also Fingerspitzengefühl angesagt - so
viel Kontakt wie nötig (vorallem bis zur 10. Lebenswoche)
und danach sowenig wie möglich. Für eine ideale
Aufzucht ist ein zweites Marderkind deshalb dringend
empfohlen.

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Die
Bande von 2008 im Alter von ca. 4-5 Wochen - die
Augen sind noch zu und es wird noch ins Bettchen
gekotet. Aber ab der ca. 6. Woche krabbeln sie
schon raus zum Erledigen der Sache. |

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3
Wochen später - die erste feste Mahlzeit
besteht aus Kittenfutter. Milch im Fläschchen
gibt es jetzt nur noch ab und zu. Sie verweigern
die Milch dann ohnehin von selbst. |

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So
sollte ein gesundes Marderkind aussehen.... |

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...
glänzendes dunkles Fell und klare Augen.
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Weitere
Infos zur Aufzucht finden sie unter dem Menüpunkt
"Aufzucht".
Auswilderung:
Steinmarder
sind Kulturfolger - das heißt, dass sie die Vorteile
von bewohnten Gegenden durchaus für sich nutzen.
Von abgelegenen Scheunen bis zu Speichern und Giebelnischen
in bewohnten Häusern werden vorallem im Winter
gerne als Wohnung benutzt.
Generell
kann immer dort ausgewildert werden, wo das Marderbaby
gefunden wurde. Dies ist aber nicht immer der perfekte
Ort - Nachbarn, vielbefahrene Straßen und die
etwas kleineren Reviergrößen stellen oft
viele Gefahren und Risiken dar.
Außerdem
werden oft einzelen Marderkinder gefunden, die dann
besser mit einem zweiten an einem anderen Ort ausgewildert
werden sollten.

Erkundungsgang
im Wald. Da gibt es viel zu schauen.
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Baum rauf ist noch
lustig - aber runter ist schon eine Herausforderung.
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Den idealen Auswilderungsplatz gibt es selten. Was
nutzt der schönste Wald, wenn der Jäger bereits
mit der Flinte auf dem Hochstand sitzt ? Die Einstellungen
der Jäger und Förster ist jedoch in den verschiedenen
Bundesländern unterschiedlich. Fragen sie uns einfach
- wir sagen ihnen gerne unsere Erfahrungswerte.
Die beste Methode ist, wenn sie den ansässigen
Förster oder Jagdpächter einfach mal fragen,
ob es möglich ist die Marder in seinem Wald auszuwildern
- vorausgesetzt, sie werden dort nicht bejagd.
Alles weitere zur Auswilderung finden sie unter dem
Menüpunkt "Auswilderung". |